Segler

Während meines Studiums war ich in der Akaflieg, damals war unser Schulflugzeug ein Duo Discus. Welch eine "Verschwendung" höre ich da manche sagen. Aber es war zu diesem Zeitpunkt das einzige doppelsitzige Segelflugzeug der Akaflieg. Das Gleiten und die enorme Leistung haben mir wirklich gefallen.
Durch mein Drachenfliegen ist anscheinend in mir schon das Gefühl für das Ursprüngliche geweckt gewesen.
In den letzten Jahren wurde jedenfalls das Interesse an den alten Sperrholzkisten immer größer. Da sich bei meinen Segelflug Aktivitäten in den letzten Jahren "nur" noch um Modell Segelflugzeuge dreht, spreche ich hier immer von Modellen, wenn ich von Seglern bzw. Segelflugzeugen rede.
In meinem Hangar befinden sich u.A. ein Grunau Baby II und eine GÖ-4. Hier zeige ich (in oberer Reihe) endsprechende Original Segelflugzeuge, aufgenommen (von mir) in dem Museum auf der Wasserkuppe. Auf der Wasserkuppe habe ich übrigens das (Drachen-) Fliegen gelernt.
Grunau Baby GÖ-4
Modell Grunau Baby Modell GÖ-4

Diese schönen alten Segler eignen sich aber leider nicht, wenn man eine Kopplung zwischen Flugtheorie und Messdaten versucht. Also musste ein Segelflugzeug her, dessen Rumpf viel weniger Widerstand produziert.
Mir ist die "Mystique 2.9" über den Weg gelaufen, die für die ersten Versuche als brauchbar erschien. Also wurde dieser Elektrosegler mit meinen Sensoren ausgerüstet. Der Vorteil an einem Segler ist der, das dessen Aerodynamik ist nicht so komplex ist, wie bei einem Nurflügel oder gar wie bei einem Hubschrauber. Also immer getreu dem Motto sich vom Einfachen zum Schwierigen hin arbeiten...
Modell Mystique 2.9 Modell Mystique 2.9
Modell Mystique 2.9 Modell Mystique 2.9